ich hasse duschen...!!!!!!!!!!!

...was gibt es schönes????

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Nun kam es, dass Bertha im Sommer 1994 anfing, bei Hartmut im Büro tätig zu werden, halbtags, versteht sich, und der kleine Wurm musste von 08:00 - 12:15 allein zu Hause aushalten. Das war eigentlich von Anfang an kein Problem, nur das wir uns erst einmal daran gewöhnen mussten, Schuhe, Pantoffeln und andere "kaubare" Dinge rechtzeitig in Sicherheit zu bringen.

Eines Mittags kamen wir zwei nach Hause und unser Hund war verschwunden! Während sie uns normalerweise immer an der Hintertür begrüßte, war diesmal nichts von ihr zu sehen oder zu hören. Alles Rufen war vergebens und so machten wir uns sorgenvoll auf die Suche. Beim Eintreten in den großen Flur sahen wir das Elend:

Es lagen jede Menge Plastikfetzen herum, die wir zunächst nicht identifizieren konnten. Auch blieb unser Hund verschwunden. Letztendlich fanden wir sie, unter dem Vorhang der Terassentür kauernd, schuldbewußt drein-schauend, aber durch nichts zu bewegen, zu uns zu kommen. Also fingen wir zunächst einmal an, die Fetzen zusammen-zusammeln und zu versuchen, diese zu identifizieren.

Oh Gott, oh Gott, oh Gott....jetzt haben sie es gesehen...

Heute wissen wir natürlich, dass dies hauptsächlich mit dem Zahnwechsel zu tun hatte, aber damals waren wir doch ziemlich ratlos. Die Kauerei fand dann aber doch, eher zufällig, ein "jähes Ende":

Es hatte sich um eine Einwegkamera gehandelt, die ihr zum Opfer gefallen war.

Als alles weggeräumt war, traute sich auch unsere "Kleine" wieder aus ihrem Versteck hervor.

Die "Obduktion" der Fetzen ergab dann schließlich, dass sie offensichtlich auf den Blitzkondensator gebissen hatte, der es ihr mit einem gewaltigen (aber eigentlich ungefährlichen) Stromschlag gedankt hatte. Man glaubt es kaum, anschließend wurde nie, wirklich nie wieder gekaut!

Einen Schaden hat sie dennoch nicht davongetragen, anschließend war sie wieder genauso frech, wie zuvor.

Wenn ich schreibe, "...nie wieder etwas gekaut", stimmt das natürlich nicht so ganz. Wie eingangs schon erwähnt, hatte sich unser Teddy mit aller Deutlichkeit gegen einen Vierbeiner ausgesprochen, weil er befürchtete, er würde früher oder später demselben zum Opfer fallen. Und so schaffte er sich nach und nach jede Menge anderer Stofftiere an, im festen Glauben, diese bei einer "Attacke "vorschicken zu können.

Our Bobtails

von Bertha & Hartmut Kunst